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Willkommen Termine Galerie Die Bahn


Die verschiedenen Disziplinen

 Omnium
In allen Wettbewerben erhalten die ersten acht Fahrer 8-7-6-5-4-3-2-1 Punkte für die Omniumswertung. Sieger des Omniums wird der Fahrer mit der höchsten Punktzahl nach den drei Wettbewerben. Bei Punktgleichheit zweier oder mehrerer Fahrer entscheidet die bessere Plazierung im Punktefahren. Das italienische Jagdrennen führt über 40 Runden. Der Fahrer, der als erster nach fünf Runden den Zielstrich überquert, wird Sieger dieses Wettbewerbes (Der Fahrer muß die Bahn verlassen). Der Fahrer, der als Erster nach 10 Runden den Zielstrich überquert, wird Zweiter des Wettbewerbs usw.


 Punktefahren
Bei dieser Disziplin starten alle Fahrer gemeinsam und können bei Überrunden und Zwischenspurts Punkte gewinnen. Alle zehn Runden wird eine Wertung vorgenommen: 5,3,2 und 1 Punkt für die Plätze 1 bis 4. Die letzte Wertung wird verdoppelt. Der Gewinn einer Runde geht vor Punktegewinn.


 Unbekannte Distanz
Bei diesem Rennen kennt nur der Wettfahrausschuß die Länge des Rennens. Erst fünf Runden vor Schluß wird das Ende den Fahrern über Lautsprecher mitgeteilt. Der Erste gewinnt.


 Sprint
Ein Kurzstreckenrennen über drei Runden, in der Regel ein Duell zwischen zwei Fahrern. Wer beim Start die Führung übernimmt, wird ausgelost. In der Anfangsphase versuchen die beiden Fahrer, die beste Ausgangsposition einzunehmen, meistens die hintere, um den Antritt des Vordermanns sofort parieren zu können bzw. selbst überraschend nach vorne zu fahren. Der eigentliche Sprint findet auf den letzten 200 Metern statt. Besonders spektakulär beim Sprint ist das taktische Mittel des "Stehversuchs". Dabei versucht der vordere Fahrer, die Führung an den zweiten Fahrer gegen dessen Willen abzugeben, indem er auf der Bahn "stehenbleibt" – und mit ihm sein Konkurrent, der in der hinteren Position verbleiben möchte.


 Keirin
Maximal neun Fahrer fahren hinter einem einzigen Schrittmacher auf einem Derny währen der ersten drei bis vier Runden und tragen Positionskämpfe aus, um dann zum Endspurt (ohne Schrittmacher) anzusetzen. Im Gegensatz zum Sprint ist es beim Körpereinsatz erlaubt, solange die Hände am Lenker bleiben. Gesamtstrecke: 2000 Meter. Keirin entstand nach dem Zweiten Weltkrieg in Japan, als man Radrennen veranstaltete, über den Ausgang Wetten abschloß und den Erlös für den Wiederaufbau verwendete. Allein in Japan gibt es 4300 Profis, die diesen Sports betreiben.


 Vierer-Mannschafts-Verfolgungsrennen
Der Start der beiden konkurrierenden Bahnvierer (auch ein Start mit nur drei Fahrern ist möglich) erfolgt von entgegengesetzten Punkten der Bahn aus Startmaschinen, um die jeweils andere Mannschaft "zu verfolgen". Die vier Fahrer der einzelnen Mannschaften lösen sich jeweils in der Führung ab. Am Ziel wird die Ankunft des dritten Fahrers gewertet. Sieger ist die Mannschaft, deren dritter Fahrer die Distanz in der kürzesten Zeit zurückgelegt hat oder die Mannschaft, die ihren Gegner vor Ablauf der Distanz erfolgreich "verfolgt" und eingeholt hat. Das Rennen geht über eine Distanz von 4000 Metern.


 Dernyrennen
Im Gegensatz zum Steherrennen (hinter Motorrädern mit 500-1200 cm³) finden Dernyrennen hinter Leichtmotorrädern von maximal 100 cm³ mit zusätzlichem Pedalantrieb zur Geschwindigkeitsregulierung statt, bennant nach dem französischen Motorradkonstrukteur J. Derny (1890-1974). Distanz: 40km (Vorlauf 20km). Der Radrennfahrer fährt nicht wie bei Steherrennen an einer Rolle, sondern lediglich im Windschatten des Schrittmachers. Um Chancengleichheit zu gewähren, sind alls verwendeten Motoren, Räder und Bekleidungsstücke gleich. Beim 6-Tage-Rennen in Brüssel 1954 gab es erstmals ein Dernyrennen. Die Vorläufe des Derny-Rennens gehen über 60 Runden. Die Vorläufe werden mit je 7 Mannschaften gefahren. Nach 30 Runden findet die Ablösung statt. Die ersten drei Mannschaften jedes Vorlaufs sowie der Viertplazierte des zeitschnelleren Laufes qualifizieren sich für das Finale. Das Finale führt über 80 Runden. Im Finale findet die Ablösung nach 40 Runden statt.


 Zweier Mannschafts Rennen
Das Zweier-Mannschaftsfahren, auch "Madison" genannt, hat seine Ursprünge bei den Sechstage-Rennen, die 1899 zum ersten Mal im "Madison Square Garden" ausgerichtet wurden. Vorläufer waren die Rollschuhläufer, die Ausgang der 90er Jahre im vergangenen Jahrhundert eine Ablöse-Technik entwickelten.

Zweier-Mannschaftsrennen waren über Jahre nur von den Sechstage-Rennen und später als Höhepunkt vieler Bahnrennen bekannt. 1995 wurde diese Disziplin bei Weltmeisterschaften für Männer eingeführt. Im Jahr 2000 in Sydney ist das Zweier-Mannschaftsfahren erstmals olympische Disziplin.

Bei diesem Rennen lösen sich die beiden Fahrer einer Mannschaft voneinander ab. Ein Fahrer befindet sich immer im Rennen, währen sich der zweite durch langsames Fahren auf der oberen Bahnhälfte ausruht, bis er den anderen wieder ablöst. Diese Ablösung geschieht durch den sogenannten "Schleudergriff". Gewonnen hat das Team, das eine bestimmte Distanz oder einen bestimmten Zeitabschnitt als Erster erreicht.

Das Rennen geht über 60 Kilometer = 240 Runden. In den letzten 100 runden werden 10 Wertungssprints (alle 10 Runden) ausgefahren. Für die ersten vier Mannschaften jedes Sprints werden 5-3-2-1 Punkte vergeben. Die letzte Wertung zählt doppelt. Bei Punktgleichheit entscheidet die Anzahl der gewonnen Wertungen, bei erneutem Gleichstand die Anzahl erreichter zweiter Plätze, dann der Einlauf der letzten Wertung.


RSV Aachen e.V.RRG Porz
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